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Orang-Utan-Zählung im Gunung Leuser NationalparkDie Parkbehörde das Gunung Leuser Nationalparks und die UNESCO haben Anfang Juni in Medan einen zweitägigen Workshop zum Thema Verbreitung und Dichte des Sumatra Orang-Utans (Pongo abelii) organisiert. Im Rahmen dieser Veranstaltung hat Dr. Serge Wich von PanEco/YEL die Resultate der ersten Sumatra Orang-Utan-Zählung im östlichen Teil des Nationalparks vorgestellt.
Die ersten Zahlen deuten auf eine Population zwischen 1000 und 1800 Individuen hin. Diese Zahlen werden sich aber noch ändern, wenn auch der zweite Teil der Zählung beendet ist. Die Zählung im Ostteil des Gunung Leuser Nationalparks hat zwischen Okotber 2009 und März 2010 stattgefunden. Die Zählung im Westteil ist zur Zeit in Arbeit. "Wenn die zweite Zählung ebenfalls abgeschlossen ist, wird der Gunung Leuser Nationalpark der erste Nationlapark Indonesiens sein, der über eine Umfassende Datenabnk zum Orang-Utan verfügt", sagte Dr. Wich.
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Umweltbildung für Batang ToruPanEco und YEL haben Anfang Mai mit kirchlichen Würdenträgern der Nias Volksgruppe ein Umweltbildungsprogramm zum Thema Batang-Toru-Waldgebiet durchgeführt. Ziel des Anlasses war, die Würdenträger über die Bedeutung des Regenwaldes als Lebensgrundlage und seine Erhaltung zu informieren und sie zu motivieren, den Schutz des Waldgebietes zu unterstützen.
Die Nias begannen vor etwa 30 Jahren nach Tapanuli einzuwandern. Ihre Dörfer stehen im geschützten Waldgebiet oder in der unmittelbaren Umgebung. Die Bewohner nutzen den Wald für sich selbst, ermutigen aber auch Familie und Verwandte dazu. Durch die Eingriffe zerstören sie aber nicht nur den Lebensraum zahlreicher seltener Tierarten wie dem Sumatra-Orang-Utan, sondern auch ihre eigene Lebensgrundlage. Der Schutz von Batang Toru wird nun in das Jahresprogramm der Kirche der Nias aufgenommen.
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Jahresbericht 2009 2009 war das SOCP neben dem Auswilderungsprogramm vor allem mit Naturschutz beschäftigt. Insgesamt 31 Orang-Utans wurden in der Quarantänestation aufgenommen und 22 Tiere nach Jambi verlegt, wo sie auf die Auswilderung vorbereitet werden. Die lokalen Regierungen von Nord-, Süd- und Zentral-Tapanuli stimmten einer Statusänderung für das Waldgebiet von Batang Toru zu. Tripa ist nun fester Bestandteil der neuen, ökologischen Raumplanung von Aceh und aufgrund einer internationalen Medienkampagne wurde der grösste Verursacher der Zerstörung gezwungen, die Expansion seiner Palmöl-Plantagen zu stoppen.
Einen ausführlicheren Bericht finden Sie im Jahresbericht 2009 der Stiftung PanEco.
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Neues Infozentrum auf SumatraAm 23. April unterzeichneten YEL-Präsident Dr. Sofyan Tan und der Leiter der Naturschutzbehörde der Provinz Nordsumatra BKSDA, Ir. Djati Witjaksono Hadi, eine Kooperationsvereinbarung für den Aufbau des neuen Naturschutz-Informationszentrums. Das neue Zentrum wird im Sibolangit Natur- und Freizeitpark entstehen, einem ehemaligen botanischen Garten in der Nähe der SOCP-Quarantänestation. In Zusammenarbeit mit BKSDA werden PanEco und YEL die bestehenden Einrichtungen renovieren, neue Informationstafeln aufstellen und die Bepflanzung erneuern. Vor allem aber wollen wir für die Forschung werben und ein attraktives Umweltbildungsprogramm entwickeln, um die Besucher für den Regenwald, die Orang-Utans und andere Tier- und Pflanzenarten zu begeistern. Ziel des neuen Zentrums ist, Sibolangit wieder bekannt zu machen und den Naturschutz in der Region, aber auch national zu fördern.
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Schmierige Palmen
Eine neue Dokumentation zeigt die massiven Auswirkungen von Palmöl-Plantagen auf die lokale Bevölkerung und die Umwelt in Indonesien. Hier geht's zum Film!
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Mit Forschern durch den Sumpfwald
Diesen Sommer bietet die Stiftung PanEco eine exklusive Reise nach Sumatra an. Besuchen Sie eine Forschungsstation und blicken Sie hinter die Kulissen des Orang-Utan Schutzprogramms!
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Bukit Tigapuluh im Deutschen Radio
Beatrice Weiskircher und Björn Kunze berichten für das WDR von der Auswilderungsstation in Jambi. Hören Sie im Beitrag, wie die Orang-Utans klettern lernen!
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