In Zusammenarbeit mit International Centre for Research in Agroforestry (ICRAF) und dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen zum Schutz der grossen Menschenaffen (UNEP-GRASP) haben die Stiftung PanEco und die Partnerorganisation YEL gemeinsam einen Atlas zum Schutz der Sumatra Orang-Utans herausgegeben. Dabei wird die wichtige Leistungserbringung der Orang-Utans für das Ökosystem aufgezeigt sowie die unumgängliche Prävention dazu, die ausdehnenden Regenwaldrodungen zu verhindern.
Anbei die Pressemitteilung (Indonesisch und Englisch) |
Am Freitag, 21. Januar 2011 um 7.30 Uhr MEZ, brachte die
blinde Orang-Utan Dame „Gober“, in der Quarantänestation Batu Mbelin, gesunde Zwillinge zur Welt. Vater ist der ebenso
Blinde Orang-Utan „Leuser“. Alle drei, das Mädchen „Ganteng“, der Junge „Ginting“
und die Mutter sind wohlauf und gesund. Auf längere Sicht sollen die Zwillinge ausgewildert werden, um so ihrem natürlichen Lebensinstinkt folgen zu können. Eine Auswilderung die ihre Eltern nie mehr erfahren werden, da beide blind sind. Die Orang-Utan Dame Gober leidet am grauen Star und hat daher ihr Augenlicht verloren. Leuser hingegen wurde von Dorfbewohnern 62 Mal mit einem Luftgewehr angeschossen. Drei Kugeln trafen seine Augen und er erblindete dadurch. Langfristig haben die beiden in der Quarantänestation ihr Zuhause gefunden, wo sie die bestmögliche Betreuung erhalten.
Helfen Sie uns, die bedrohte Vielfalt zu retten!
|
Bis heute beteiligen sich 62 Kleinbauern am Programm. In Alue Billie bearbeiten 52 Bauern eine Fläche von 79 Hektaren und haben sich zur Gruppe “Makmur Lestari” (nachhaltiger Wohlstand) zusammengeschlossen. Im Nachbardorf arbeiten zehn weitere Bauern auf 20 Hektaren. Sie haben TIBA (Ternak Ikan, Bebek dan Ayan), die Bauerngruppe für Fisch-, Enten- und Hühnerzucht gegründet. Rund 53 Hektaren Land sind mittlerweile für die Bepflanzung mit Ölpalmen bereitgestellt worden. Weitere 25 Hektaren werden bis November vorbereitet. Pro Hektare pflanzen die Bauern 141 Setzlinge, was der optimalen Dichte für Palmölplantagen entspricht. Insgesamt sind bisher 20'000 Ölpalmensetzlinge in die Erde gebracht worden. Ausserdem wurde 2.79 Hektaren Land für Naturschutz ausgeschieden, die nicht mit Ölpalmen bepflanzt werden. Die Pilotstudie läuft vom Mai 2009 bis April 2011 und ist Teil des Biodiversity and Agricultural Commodities Program BACP. Sie wurde entwickelt, um die nachhaltige Produktion von Palmöl zu fördern, indem ihre Expansion in Orang-Utan-Habitat verhindert wird. Die Pilotstudie will tragbare Alternativen für Palmölproduzenten finden und Kleinbetrieben helfen, Better Management Practices umzusetzen. Die Palmölproduktion im Rahmen der Pilotstudie basiert zudem auf den Richtlinien des Runden Tisches für Nachhaltiges Palmöl RSPO. |
Hauptredner am Workshop waren Dr. Steve Unwin vom Englischen Chester Zoo, Dr. Wendi Bailey von der Liverpool School of Tropical Medicine und Ms. Raffaella Commitante von der Orangutan Conservancy. Neben Mitarbeitern des SOCP nahmen zahlreiche Vertreter von diversen NGOs und Universitäten, welche sich für den Schutz der Orang-Utans engagieren, an der Veranstaltung teil. |
Die ersten Zahlen deuten auf eine Population zwischen 1000 und 1800 Individuen hin. Diese Zahlen werden sich aber noch ändern, wenn auch der zweite Teil der Zählung beendet ist. Die Zählung im Ostteil des Gunung Leuser Nationalparks hat zwischen Okotber 2009 und März 2010 stattgefunden. Die Zählung im Westteil ist zur Zeit in Arbeit. "Wenn die zweite Zählung ebenfalls abgeschlossen ist, wird der Gunung Leuser Nationalpark der erste Nationlapark Indonesiens sein, der über eine Umfassende Datenabnk zum Orang-Utan verfügt", sagte Dr. Wich. |
Die Nias begannen vor etwa 30 Jahren nach Tapanuli einzuwandern. Ihre Dörfer stehen im geschützten Waldgebiet oder in der unmittelbaren Umgebung. Die Bewohner nutzen den Wald für sich selbst, ermutigen aber auch Familie und Verwandte dazu. Durch die Eingriffe zerstören sie aber nicht nur den Lebensraum zahlreicher seltener Tierarten wie dem Sumatra-Orang-Utan, sondern auch ihre eigene Lebensgrundlage. Der Schutz von Batang Toru wird nun in das Jahresprogramm der Kirche der Nias aufgenommen. |
Einen ausführlicheren Bericht finden Sie im Jahresbericht 2009 der Stiftung PanEco. |
|