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| Der erste Schritt Illegal gehaltene Orang-Utans werden von lokalen Vertretern der Naturschutzbehörde PHKA in Zusammenarbeit mit
einem Tierarzt des SOCP und weiteren Mitarbeitern beschlagnahmt.
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Normalerweise erfahren wir von illegal gehaltenen Orang-Utans, wenn Leute gefangene Tiere auf den Grundstücken anderer Menschen oder sonst wo entdecken und uns alarmieren. Manchmal stossen unsere Mitarbeiter auch selbst darauf, da wir viel in der Region unterwegs sind oder die Besitzer benachrichtigen uns selbst, wenn sie die Tiere nicht länger behalten können oder wollen. Nach der Information ist unser erster Schritt die Reckognoszierung. Wir müssen bestätigen, dass es sich tatsächlich um einen Orang-Utan handelt (in manchen Gebieten von Sumatra wird der Begriff für eine ganze Reihe von Primaten verwendet), wo er sich befindet und – wenn möglich – wir brauchen einen fotografischen Nachweis. Gleichzeitig versuchen wir mehr über den Besitzer und den Gesundheitszustand des Orang-Utans zu erfahren. Danach kontaktieren wir das zuständige Büro der BKSDA (Naturschutzbehörde) und bitten um die Konfiszierung des Tieres. Mit ihnen vereinbaren wir schliesslich den Zeitpunkt und die erforderliche Logisitk für den Transport des Tieres. Die Behörde kümmert sich um die notwendigen Papiere.
Notwendige Dokumente
- Ein Schreiben (Surat Perintah Tugas), das die zuständigen Mitarbeiter des BKSDA anweist, die Konfiszierung durchzuführen. Dieses Schreiben gibt den Mitarbeitern das Recht, in Anwesenheit seines Besitzers den Orang-Utan als illegales Haustier zu beschlagnahmen.
- Das Konfiszierungs-/Übergabeformular. Dieses Formular muss vom Besitzer unterschrieben werden, wenn der Orang-Utan konfisziert wird. Bestandteil davon ist eine Erklärung, dass er/sie den Orang-Utan offiziell der Regierung übergibt. In dem Dokument wird auch dargelegt, dass der Orang-Utan unter Aufsicht des BKDSA zur offiziellen SOCP-Quarantäne für Sumatra gebracht und in den Prozess der Wiederansiedlung eingegliedert wird.
Wer muss bei der Konfiszierung dabei sein? Bei einer offiziellen Konfiszierung muss ein Forstbeamter anwesend sein. Unter Umständen müssen wir auch Vertreter der örtlichen Polizei und in einigen Fällen auch der Militärpolizei zur Unterstützung des Forstbeamten mitnehmen. Mit dabei ist meist auch ein Tierarzt des SOCP, ausser wir sind überzeugt, dass der Orang-Utan fit genug ist, das er ohne medizinische Betreuung zur Quarantäne transportiert werden kann. In diesem Fall schicken wir einen anderen Mitarbeiter zur Konfiszierung, aber immer jamenden, der Erfahrung hat mit dem Einfangen und Narkotisiern von Orang-Utans. Manchmal übernimmt das zuständige BKSDA-Büro die Tiere selbst und setzt dabei, falls nötig, eigene Tierärzte ein. Anschliessend bringen sie das konfoszierte Tier zu uns in die Quarantäne.
Konfiszierung in anderen Gebieten Die Orang-Utans im Schutzprogramm stammen nicht nur aus der Gegend von Medan. Einige kommen aus anderen Provinzen Sumatras, andere aus Java oder aus dem benachbraten Malaysia. In diesen Fällen organisiert die für das jeweilige Gebiet zuständige Forstverwaltung den Transfer des Orang-Utans in die Obhut unserer lokalen Forstverwaltung in Nord-Sumatra.
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Orang-Utan Patenschaft
Unterstützen Sie einen Orang-Utan auf seinem Weg vom Käfig zurück in die Freiheit!
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Hinter den Kulissen
Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen der Quarantänestation und erfahren Sie mehr über die Schwierigkeiten beim Schutz der Orang-Utans.
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