Vor der Freiheit die Käfige

Die Quarantänestation erfüllt alle Anforderungen: Sie ist gut erschlossen, bietet Zugang zu medizinischen Einrichtungen, sauberes Wasser und eine ruhige Lage im Grünen.

Der Standort der SOCP Quarantänestation in Batu Mbelin erfüllt alle Anforderungen für eine solche Einrichtung. Die Station liegt nur eine Stunde von der Grosstadt Medan entfernt. Das bedeutet eine gute Erschliessung über die Land-, Luft- und Wasserwege und gut ausgerüstete Spitäler und Laboratorien in sinnvoller Nähe. In unmittelbarer Umgebung liegen zahlreiche kleine Bauernhöfe, welche für den ständigen Nachschub an frischem, vielfältigem Obst und Gemüse für die Orang-Utans sorgen. Auf dem Gelände der Station gibt es drei Quellen, welche absolut sauberes Wasser zum Trinken und Reinigen der Käfige liefern. Zudem liegt die Station in einer grünen, abgeschiedenen Gegend (was ungebeten Besucher fernhält) und geniesst die volle Unterstützung der lokalen Bevölkerung.

Die Dörfer der Umgebung („Kampungs") waren von Anfang an sehr interessiert am Projekt. Alle Einrichtungen wurden von den Dorfbewohnern gebaut und die meisten Mitarbeiter sind in den Kampungs aufgewachsen. Zudem beziehen wir den grössten Teil der Früchte und Gemüse für die Orang-Utans von den lokalen Bauern und zahlen ihnen einen fairen Preis. Weil wir diese engen Beziehungen zu der lokalen Bevölkerung pflegen, ist es uns gelungen, einen ausgezeichneten Geminschaftssinn zu schaffen, so dass wir jetzt auf die volle Unterstützung der einheimischen Karo Batak zählen dürfen.

Bisher gebaute Einrichtungen:
  • Eine voll ausgestattete und umfassend eingerichtete Klinik. Dazu gehören je ein Untersuchungsraum, Labor und Büro, ein Operationssaal mit Röntgengerät und Narkoseausrüstung, ein Schlafzimmer für das Personal, ein Raum für Autopsien, ein Lager und eine Dunkelkammer für die Entwicklung der Röntgenaufnahmen.
  • Vier Einheiten mit jeweils vier Isolationskäfigen für die Unterbringung der Neuankömmlinge während der strikten Quarantäne. Diese sind so flexibel wie möglich konstruiert. Wir können durch Öffnen und Schliessen der Käfigtüren jede Einheit in vier, drei oder zwei Käfige beliebig einteilen oder die ganze Einheit als einen grossen Käfig nutzen.
  • Ein grosser Sozialisierungskäfig. Diese  Einheit umfasst insgesamt sechs Käfige, zwei Grosse, zwei mittlere und zwei kleine. Wie die Isolatonskäfige können auch diese in unterschiedliche Grössen aufgeteilt oder zusammengefasst werden. Die Konstruktion erlaubt es auch, dass sich die Orang-Utans schirttweise aneinander gewöhnen können: Zuerst visuell, dann durch Kontakt durch Gitterstäbe bevor sie zueinander gelassen werden. Das minimiert den Stress für alle Beteiligten.
  • Vier Langzeit-Käfige wo Orang-Utans gehalten werden, die aufgrund einer Krankheit oder Behinderung nicht mehr ausgewildert werden können. Bisher sind hier zwei blinde Tiere (Leuser und Gobber) untergebracht und eines, welches Träger des Hepatitis B Virus ist.
  • Weitere Gebäude dienen dem Unterhalt und Betrieb der Station, zum Beispiel Personalunterkünfte, ein Lebensmittellager, die Kompostieranlage, eine Kantine und ein Essraum für die Mitarbeiter, etc. 


Orang-Utan Patenschaft

Unterstützen Sie einen Orang-Utan auf seinem Weg vom Käfig zurück in die Freiheit!

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Neuzugänge

Acht Orang-Utans wurden in den letzten Monaten auf der Quarantänestation aufgenommen, einer davon eine alte Bekannte. Fünf Tiere konnten nach Jambi verlegt werden.

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Hinter den Kulissen

Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen der Quarantänestation und erfahren Sie mehr über die Schwierigkeiten beim Schutz der Orang-Utans.

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